S5.3 Spitalbauten (Spitalleitbild)

Ausgangslage

Der Kanton Basel-Stadt ist zusammen mit dem Kanton Basel-Landschaft Träger des Universitäts-Kinderspitals beider Basel.

Der Kanton Basel-Stadt betreibt drei öffentliche Spitäler, die seit 2012 als selbstständige öffentliche rechtliche Anstalten mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgelagert sind:

  • Universitätsspital Basel
  • Universitäre Psychiatrische Kliniken
  • Felix Platter-Spital

Von Privaten und von der Bürgergemeinde Basel betrieben werden:

  • St. Clara-Spital
  • Merian-Iselin-Spital
  • Bethesda-Spital
  • Adullam-Kliniken in Basel und Riehen
  • Psychiatrische Klinik Sonnenhalde, Riehen
  • Chrischonaklinik Bettingen
  • Schmerzklinik
  • REHAB Basel Zentrum für Querschnittgelähmte und Hirnverletzte
  • Hildegard-Hospiz

Geplante Veränderungen  

Im Rahmen des Masterplans Campus Gesundheit für das Universitätsspital Basel wird u.a. beabsichtigt, die Universitätsaugenklinik räumlich in das Gelände des Universitätsspitals zu integrieren. Das Areal der Augenklinik soll für Wohnzwecke genutzt werden.
Nachdem das durch die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft geplante gemeinsame Vorhaben für ein Zentrum für Akutgeriatrie und Rehabilitation (ZAR) auf dem Areal Bruderholz im Frühjahr 2012 durch den Kanton Basel-Landschaft gestoppt wurde, wird nun durch das Felix Platter-Spital ein Ersatzneubau auf einem Teil des heutigen Areals geplant und errichtet. Das nach der Erstellung des Ersatzneubaus frei werdende übrige Areal wird für Wohnzwecke entwickelt und genutzt.
Die bisher auf verschiedene Standorte in der Stadt verteilten Abteilungen der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik (KJPK) der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) sollen mit einem Neubau auf dem Areal der UPK konzentriert werden. Die dadurch frei werdenden heutigen Standorte werden der Wohnnutzung zugeführt.

Erwünschte Wirkung  

Die weiteren Spitäler bleiben an ihren Standorten erhalten. Sie haben genügend Potenzial für die Weiterentwicklung.

Strategie / ST
1

Leitsätze
23 und 27

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Planungsgrundsätze / Planungsanweisungen

  1. Die kantonale Spitalplanung wird vom Gesundheitsdepartement gemäss den gesetzlichen Grundlagen durchgeführt. Regionale und interkantonale Zusammenarbeit wird angestrebt.
  2. Zur Umsetzung des medizinisch und betrieblich nachgewiesenen Erweiterungsbedarfs des Universitätsspitals (USB) und im Hinblick auf die Konzentration und Koordination der hochspezialisierten Medizin ist das Raumangebot des USB auf der Basis des Masterplans Campus Gesundheit zu erweitern.
  3. Die bestehenden Standorte der universitären Kliniken sind – abgestimmt mit der strategischen Raumplanung der Universität Basel – qualitativ und quantitativ zu entwickeln.
  4. Eine Konzentration auf möglichst wenige Standorte ist anzustreben.
  5. Spitäler müssen sowohl mit dem öffentlichen Verkehr, mit dem Fuss- und Veloverkehr als auch mit dem motorisierten Individualverkehr sehr gut erreichbar sein.
     

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Massnahmen / Details

a) Felix Platter-Spital
Der Ersatzneubau für das Felix Platter-Spital wird auf dem bisherigen Areal errichtet, wobei der Neubau auf einen Teil des Areals konzentriert wird. Der frei werdende Teil des Areals wird umgezont und für Wohnzwecke genutzt.

b) Augenklinik
Integration der Augenklinik in das Gelände des Universitätsspitals. Das leer werdende Areal wird für Wohnen umgenutzt.

c) Kinder- und jugendpsychiatrische Klinik (KJPK) der UPK
Die Abteilungen der KJPK sollen auf dem Areal der UPK konzentriert werden. Dadurch frei werdende Liegenschaften werden für Wohnen umgenutzt.
 

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