M1.3 Linienschiff

In Basel-Stadt wird der Rhein heute, wirtschafts- und verkehrsräumlich betrachtet, primär vom Güterverkehr und in geringem Umfang vom touristischen Personen- und Freizeitbootverkehr benutzt. Der Einbezug der Wasserstrasse als öffentliches Verkehrsmittel mit attraktiven Umsteigebeziehungen zu Bus, Tram und Individualverkehr wird heute noch nicht angeboten. Mit einem Linienschiff wird der Rhein zu einem vollwertigen Bestandteil des öffentlichen Verkehrssystems von Basel und der näheren Umgebung.

Strategie / ST
3, 6, 8, und 11

Leitsätze
1, 40, 43 und 44

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Planungsgrundsätze / Planungsanweisungen

  1. Für die Linienschifffahrt ist die nautische, betriebliche, wirtschaftliche und bauliche Machbarkeit zu prüfen.
  2. Anlegestellen sollen
    • attraktiv und auf kurzem Wege sowohl aus den Wohn- und Arbeitsplatzgebieten als auch von den Entwicklungsschwerpunkten und den kulturellen Einrichtungen entlang des Rheins erreichbar sein;
    • optimal verknüpft sein mit den übrigen Verkehrsträgern.
  3. Bei der Routenwahl werden die heutigen Nutzungen des Rheins (Schiffsgüterverkehr, Fähren, Wassersport etc.) berücksichtigt; Nutzungskonflikte sind zu minimieren.

 

Örtliche Festlegungen (in Richtplankarte) Koordinationsstand
a) Schifffahrtslinie Palmrainbrücke – Birsfelden Vororientierung

Massnahmen / Details zu den örtlichen Festlegungen

a) Schifffahrtslinie Palmrainbrücke – Birsfelden

Durch ein öffentliches Linienschiff, das in einem regelmässigen, dichten Takt vornehmlich die Wohn- und Arbeitsgebiete entlang des Rheins verbindet, wird das öffentliche Verkehrssystem der Agglomeration ausgebaut und werden verschiedene Entwicklungsschwerpunkte neu direkt und ohne Umwege miteinander verbunden. Die Linienschifffahrt ist auch für Touristen sehr attraktiv und schafft neue Verbindungen zu kulturellen Einrichtungen wie Museen, Restaurants und Hotels. Das Vorhaben ist mit den benachbarten Gebietskörperschaften (F/D und Kanton BL) zu koordinieren.
 

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