Aktuell

Öffentliche Vernehmlassung

  • Kantonaler Richtplan, Anpassung Mobilität
  • Teilrichtplan Velo, Anpassung
  • Teilrichtplan Fuss- und Wanderwege

25. September bis 30. November 2018

Der Kanton Basel-Stadt rechnet bis ins Jahr 2035 mit einer Zunahme der Arbeitsplätze und der Bevölkerung. Diese Entwicklung muss einhergehen mit einer stadtgerechten Mobilität, die platzsparend, umweltfreundlich, kosteneffizient und verkehrssicher ist. Der kantonale Richtplan wurde diesbezüglich überprüft und aktualisiert. Gleichzeitig wurden der Teilrichtplan Velo aktualisiert und ein Teilrichtplan Fuss- und Wanderwege erarbeitet. Zu allen drei Plänen können Interessierte im Rahmen einer öffentlichen Auflage bis zum 30. November 2018 Anregungen und Bemerkungen beim Bau- und Verkehrsdepartement einreichen.

Der kantonale Richtplan ist das übergeordnete behördenverbindliche Planungsinstrument des Kantons. Er setzt sich zusammen aus einer Karte, die kantonal relevante Projekte verortet, sowie einem Text zu räumlichen Sachthemen. Die Kantone sind gehalten, ihre Richtpläne regelmässig zu aktualisieren. Der kantonale Richtplan wird in Basel-Stadt vom Regierungsrat erlassen und dem Bundesrat zur Genehmigung vorgelegt. Die Teilrichtpläne Velo sowie Fuss- und Wanderwege sind ebenfalls behördenverbindliche Planungsinstrumente, die ähnlich wie der kantonale Richtplan aus einer Karte und einem dazugehörigen Bericht bestehen.

Die genannten Unterlagen werden von 25. September bis 30. November 2018 öffentlich aufgelegt. Die eingehenden Anregungen und Bemerkungen werden geprüft und eingearbeitet. Es ist vorgesehen, dass der Regierungsrat die Anpassungen des Richtplans im Bereich Mobilität im ersten Halbjahr 2019 verabschieden wird.

Medienmitteilung

Regierungsrat Vernehmlassungen

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Anpassungen im Richtplan schaffen die Voraussetzung für weitere Siedlungsentwicklung

Die starke wirtschaftliche Entwicklung und die damit verbundene Zunahme der Arbeitsplätze im Kanton Basel-Stadt erhöhen den Druck auf den Wohnraum. Um weiterhin wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen und gleichzeitig den Wohnungsmarkt zu entlasten, hat der Regierungsrat heute Anpassungen im kantonalen Richtplan beschlossen. Diese schaffen die Voraussetzungen dafür, dass sich bis 2035 die Zahl der Arbeitsplätze um rund 30‘000 erhöhen und rund 20‘000 zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner in Basel wohnen können.

Bei den Arealentwicklungen setzt der Regierungsrat auf differenzierte Schwerpunkte für Arbeiten und Wohnen, so dass jedes Areal sein eigenes Profil erhält. Zudem erstrebt der Regierungsrat bei der Entwicklung neuer Wohngebiete insgesamt einen Anteil von mindestens einem Drittel preisgünstigen Wohnraum an. Die öffentliche Vernehmlassung für die Anpassungen im Richtplan (Oktober 2017 bis Januar 2018) ergab zahlreiche Anregungen, die berücksichtigt worden sind.

Mit dem Erlass durch den Regierungsrat sind die Änderungen für die Behörden des Kantons Basel-Stadt verbindlich. Für den Bund und die Nachbarkantone werden sie verbindlich, sobald sie vom Bundesrat genehmigt sind.

Die überarbeiteten Objektblätter, die aktuelle Richtplankarte, der Erläuterungsbericht sowie der Mitwirkungsbericht liegen als pdf-Fassung vor. Eine Zusammenstellung des gesamten Richtplans (überarbeitete und nicht überarbeitete Objektblätter) als pdf-Fassung (Druckversion) ist in Erarbeitung. In HTML-Form liegt der gesamte Bericht bereits vor [Richtplantext].

Medienmitteilung Anpassung Siedlungsentwicklung

Erläuterungsbericht Anpassung Siedlungsentwicklung

Richtplankarte Anpassung Siedlungsentwicklung

Richtplantext Anpassung Siedlung

Mitwirkungsbericht Anpassung Siedlungsentwicklung